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Operation Technik

 

Welche Techniken der Operation für die Oberschenkelstraffung gibt es?

 

Die Anzahl der Operations-Techniken, die es für die Oberschenkelstraffung gibt, ist recht groß. Die Schnittführungen lassen sich jedoch im Wesentlichen auf die folgenden Grundformen reduzieren:

C-Schnitt-Oberschenkelstraffung:

Der C-förmige Schnitt kommt ohne eine längs gerichtete Narbe an der Oberschenkelinnenseite aus. Es wird von der Leistengegend bis in die quere Pofalte geschnitten und ein ungefähr Halbmondförmiges Stück Haut mit darunter liegendem Fettgewebe entfernt. Die C-förmige Operation bietet sich an bei geringen bis mittelgradigen Erschlaffungen insbesondere der Oberschenkelinnenseiten. Ein Vorteil der Methode ist das Fehlen einer Ecknaht an deren Stelle bevorzugt Wundheilungsstörungen auftreten können.

Eine weitere Technik für kleinere bis mittelgroße Hautüberschüsse ist die Oberschenkelstraffung mit der vertikalen Narbe. Bei dieser Methode kann ein zirkulärer Hautüberschuss gut korrigiert werden. Auch hier entsteht keine Ecknaht. Die Narbe liegt längs an der Innenseite des Oberschenkels.

Die L-Schnitt-Operation ist eine Kombination aus den beiden zuletzt genannten Techniken. Hier wird sowohl in horizontaler Richtung, als auch in Längsrichtung Haut und Fettgewebe entfernt. Die schließlich verbleibende Narbe hat eine annähernde L-Form. Diese entsteht durch den weiterführenden Schwung der Vertikalen Narbe im Bereich der Leistengegend oder der queren Gesäßfalte. Auch bei dieser Form der Oberschenkelstraffung entsteht keine Ecknaht, was bei der Wundheilung von Vorteil sein kann.

T-Schnitt:

Mit der T-Schnitt-Oberschenkelstraffung kann deutlich mehr Gewebe entfernt werden, als bei den bisher erwähnten Techniken. Es handelt sich grundsätzlich um die Kombination der vertikalen Technik und dem C-Schnitt. Daher kann sowohl vertikal, als auch längs Gewebe entfernt werden, wodurch die T-Oberschenkelstraffung auch für die Korrektur großer Erschlaffungen geeignet ist. Ein Nachteil ist die Ecknaht an der Oberschenkelinnenseite nahe der Leistengegend.

Ausgedehnte Oberschenkelstraffung:

Neben den bisher vorgestellten Varianten der Oberschenkelstraffung gibt es weitere Techniken, die insbesondere nach extremen Gewichtsverlusten von mehr als 50kg zum Einsatz kommen. Diese Techniken führen zwar zu deutlich mehr Narben, jedoch kann deutlich mehr Gewebe reduziert werden. Die Basisnarbe verläuft wie bei der T-Oberschenkelstraffung beschrieben und darüber hinaus je nach Befund über die Gesäß-, Hüftregion und oft nach fußwärts an der Innenseite bis zum oberen Unterschenkel. Als erweiterte Oberschenkelstraffung kann man auch die Kombination mit der Gesässstraffung oder einer Bauchstraffung verstehen.

Nach extremen Gewichtsreduktionen mit der Folge einer generalisierten Hauterschlaffung besteht neben der Option die zur Korrektur nötigen Hautstraffungen in mehreren Sitzungen die Möglichkeit ein Bodylifting durchführen zu lassen. Dieses vereint die Oberschenkelstraffung, Hüftstraffung, Bauchstraffung und Postraffung in einem umfangreichen Eingriff.