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Komplikationen

 

Wie bei jeder Operation in der plastischen Chirurgie können auch bei der Oberschenkelstraffung Komplikationen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von speziellen Komplikationen steigt, wenn es sich um extreme Gewichtsreduktionen handelt bei denen ein enormer Hautüberschuss entstanden ist. Daher ist insbesondere bei Extrembefunden die Durchführung der Oberschenkelstraffung durch einen Spezialisten, eine akkurate Vorbereitung und Nachbehandlung von entscheidender Bedeutung, um schwerwiegende Komplikationen vermeiden zu können.

 

Welche speziellen Komplikationen sind bei Oberschenkelstraffung möglich?

 

Spezielle Komplikationen stehen direkt mit der jeweiligen Behandlung in Verbindung. Welche Komplikationen für die Oberschenkelstraffung typisch sind, wird im Folgenden kurz erläutert.

 

Taubheit und Gefühlslosigkeit der Haut:

Bei der Oberschenkelstraffung muss darüber aufgeklärt werden, dass das Gefühl im Bereich des Operationsgebietes und der Narben reduziert oder selten komplett aufgehoben sein kann. Bei kleinen Oberschenkelstraffungen ist eine komplette Taubheit allerdings eine Rarität.

Absterben von Gewebe:

Zu einer Vollständigen Aufklärung gehört auch die Gewebsnekrose. Diese kann durch eine Minderdurchblutung der Haut und des Unterhautgewebes. Sie tritt etwas häufiger bei ausgedehnter Straffung, wie der T-Schnitt-Oberschenkelstraffung auf und zwar im Bereich der Ecknaht an der Leistennahen Innenseite des Oberschenkels. Infolge der Minderdurchblutung des Gewebes stirbt dieses ab. So kann ein Infekt entstehen und / oder die Naht aufgehen. Bei einer kleinen Nekrose genügt meist eine Behandlung mit antiseptischer Salbe. Größere Nekrosen und Infekte machen oft eine Folgeoperation erforderlich. Wichtig ist es bei den ersten Anzeichen von Problemen rasch zu reagieren.

Die Durchblutungsstörung der Haut ist bei Rauchern viel häufiger anzutreffen als bei Nichtrauchern. Daher sollte das Rauchen vor und nach der Oberschenkelstraffung pausiert werden.

Kummerecken:

Unter den ‚Kummerecken‘ versteht der Plastische Chirurg Eine Wundheilungsstörung im Bereich der Dreiecksnaht bei der T-Oberschenkelstraffung am oberen Ende der der vertikalen Naht in Leistennähe. Da hier die Spannung der Nähte erhöht ist und die Haut sehr dünn, treten hier vorzugsweise die Wundheilungsstörungen auf.

Dog ears:

‚Dog ears‘ sind kleine Hautüberschüsse, die bei der Oberschenkelstraffung an den Enden der Naht überwiegend an den Seiten entstehen können. Meist lassen sie sich intraoperativ vermeiden. Wenn nicht, können sie später in örtlicher Betäubung korrigiert werden.

 

Welche allgemeinen Komplikationen gilt es zu vermeiden?

 

Es gibt neben den speziellen Komplikationen auch eine Reihe von allgemeinen Komplikationen, die bei der Oberschenkelstraffung auftreten können.

Blutung und Bluterguss

Thrombose und Embolie

Infektionen und Wundheilungsstörungen

Narbenbildungsstörungen, hypertrophe Narben

Verletzung benachbarter Strukturen

Komplikationen, welche die Narkose / betreffen.