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Oberschenkelstraffung Düsseldorf

 

Die Oberschenkelstraffung gehört zu den Standardoperationen in der Ästhetischen Plastischen Chirurgie. Verschiedene Formen der Operation machen es dem Plastischen Chirurgen möglich die Techniken den speziellen Befunden und individuellen Bedürfnissen anzupassen. Unsere Internetseite liefert Ihnen einen umfassenden Überblick zum Thema. Es wird unter Anderem auf die zu kalkulierenden Kosten eingegangen und es werden Komplikationen beschrieben die prinzipiell auftreten können, die sich aber in den meisten Fällen vermeiden lassen.

 

Wenn Sie sich vom Spezialisten Dr. Schumann beraten lassen möchten, dann können Sie für einen Termin unser Kontaktformular nutzen oder uns unter der Nummer 0211-24790940 arufen. Sie dürfen uns aber auch gerne Ihre Fragen per Email zuzkommen lassen.

 

 

Welche Gründe gibt es für eine Oberschenkelstraffung?

 

Es gibt verschieden Gründe, welche den Wunsch einer Oberschenkelstraffung zur Folge haben können. Die bedeutendsten Gründe für diese Operation kann man folgendermaßen zusammenfassen:

Bindegewebsschwäche:

Die Bindegewebsschwäche und schlechte Hautqualität führt insbesondere im Alter zu einem zum Teil deutlichen Hautüberschuss. Dadurch sackt das Gewebe an den Oberschenkeln besonders an der Innenseite ab, wo die Haut sehr dünn und das Unterhautgewebe schwach sind. Dieses lässt sich durch eine Oberschenkelstraffung korrigieren.

Gewichtsverlust und Gewichtsschwankungen:

Am häufigsten wird die Oberschenkelstraffung dann durchgeführt, wenn es im Rahmen von Gewichtsverlusten zu einem deutlichen Gewebsüberschuss am Oberschenkel gekommen ist. Während Restfettdepots mit der Fettabsaugung korrigiert werden können, ist der Hautüberschuss nur durch das Wegschneiden desselben möglich, was eine operative Oberschenkelstraffung bedeutet.

 

Welche Vorbereitungen sollten vor einer Operation getroffen werden?

 

Bevor man sich für eine Operation entscheidet, sollten allgemeine Erkrankungen ausgeschlossen werden, die gegen eine Narkose oder gegen die Operation sprechen.

Vor einer Oberschenkelstraffung müssen blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden. Wird innerhalb von 10-14 Tagen vor der Behandlung z.B. ASS 500 wegen einer Migräne eingenommen, so muss die Oberschenkelstraffung verschoben werden, da es sich um einen planbaren Eingriff handelt. Die Operation kann dann einige Wochen oder Monate später durchgeführt werden.

Für die Wundheilung postoperativ ist auch von Vorteil das Rauchen für wenigstens 1-2 Wochen vor und nach der Oberschenkelstraffung zu unterlassen. Nikotin stellt die Gefäße eng und kann in besonderem Maße zu Wundheilungsstörungen führen. Ein besondere Risiko ist bei der T-Schnitt-Oberschenkelstraffung die Minderversorgung im Bereich der Ecknaht, die sich in der Leistengegend an der Innenseite befindet.

 

Wird die Oberschenkelstraffung ambulant oder stationär durchgeführt?

 

Ob die Oberschenkelstraffung ambulant oder stationär durchgeführt werden kann, hängt von der Ausdehnung der Operation, von Nebenerkrankungen ab und ggf. von organisatorischen Aspekten. Eine kleinere   Oberschenkelstraffung kann, wenn keine Gründe dagegen sprechen ambulant durchgeführt. Eine adäquate Nachbeobachtungszeit ist postoperativ aber Voraussetzung. Auch sollte der Operateur oder zumindest ein Vertreter anschließend erreichbar sein. Nach einer großen Oberschenkelstraffung ist eine kurze stationäre Überwachung auch wegen der Möglichkeit einer aggressiveren Schmerzbehandlung von Vorteil.

 

Welche Betäubung ist empfehlenswert?

 

Die Form der Betäubung ist abhängig von dem Umfang der Oberschenkelstraffung, den Nebenerkrankungen der Patienten und letzten Endes auch vom Wunsch der Patienten. In den allermeisten Fällen wird die Oberschenkelstraffung, in Vollnarkose durchgeführt. In seltenen Fällen, bei geringer Erschlaffung der Oberschenkelinnenseite ist prinzipiell auch eine Mini-Oberschenkelstraffung in örtlicher Betäubung ggf. mit Sedierung möglich. Letztere wird auch Dämmerschlaf genannt.

 

Wie wird die Operation durchgeführt?

 

Es gibt zwar eine große Zahl an anwendbaren Techniken der Oberschenkelstraffung, die Grundlagen sind jedoch überwiegend gleich. Das Grundprinzip besteht darin den Hautüberschuss wegzuschneiden. Dabei wird auch das überschüssige Fett entfernt. Schließlich erfolgt die Naht in mehreren Schichten. Die Schnittführung bei der Oberschenkelstraffung ist in Abhängigkeit von der Menge und Lokalisation des Hautüberschusses sehr variabel, wie im folgenden Absatz zu lesen ist.

 

Wie erfolgt die Nachbehandlung der Oberschenkelstraffung?

 

Nach der Oberschenkelstraffung müssen gewisse Dinge in der Nachbehandlung Berücksichtigung finden.

Miederware:

Das Tragen der Miederware ist für ca. 6-8 Wochen empfehlenswert. Diese Richtlinie kann aber in Abhängigkeit von der Ausdehnung der Oberschenkelstraffung verändert werden.

Schonung und Sportkarenz:

Insbesondere in den ersten Wochen ist die körperliche Schonung nach der Oberschenkelstraffung äußerst wichtig. Bewegungen, die insbesondere den Hüft-, Kniebereich betreffen, müssen unterbunden werden, um eine reizlose Wundheilung zu gewährleisten. Sportliche Aktivitäten

sind für ca. 6-8 Wochen nicht gestattet.

Fäden:

Die meisten Plastischen Chirurgen ziehen die Fäden ca. 2 Wochen nach der Oberschenkelstraffung. Einige favorisieren selbstauflösende Fäden, die nicht gezogen werden müssen.

Schmerzen und Schmerzmittel:

Wie bei den meisten Operationen muss man auch bei der Oberschenkelstraffung mit Schmerzen rechnen, deren Intensität auch vom Ausmaß des Eingriffes abhängt. Handelt es sich um eine T-Schnitt-Oberschenkelstraffung oder eine noch aufwendigere Methode, so können die Schmerzen etwas stärker ausfallen. Mit gängigen Schmerzmitteln in Tablettenform lassen sich die Schmerzen ausreichend behandeln. Wenn eine aufwendigere Oberschenkelstraffung im Rahmen eines stationären Aufenthaltes organisiert wird, können stärkere Schmerzmittel über einen venösen Zugang gegeben werden.

 

Kann man die Oberschenkel straffen, nachdem die Operation bereits durchgeführt wurde?

 

In den meisten Fällen kann man die Oberschenkel erneut straffen, wenn durch Gewichtsreduktion oder durch Gewichtsschwankungen die Erschlaffung der Oberschenkel wiederaufgetreten ist. Über den Narbenverlauf muss man sich dann keine Gedanken mehr machen, da diese schon vorhanden sind. Generell ist es aber von Vorteil, wenn man vor einer Oberschenkelstraffung das Gewicht soweit reduziert hat, dass anschließend keine weitere Gewichtsabnahme mehr erfolgt. Nach der Operation sollte man das Gewicht stabil halten, um eine Hautüberdehnung zu vermeiden.